Udo Scheel
Malerei

Der Gründungsrektor der Kunstakademie Münster, arbeitet mit übergroßen Formaten, die sein exzellentes Gespür für Proportionen und Harmonien zeigen. Er spielt mit Perspektiven und lädt den Betrachter ein, in seinen Werken zu verweilen, sei es aus der Nähe oder aus der Ferne. Dabei ist sein Bezug zur Zeitgeschichte immer wieder in seinen Werken präsent und erzeugt so eine unglaubliche Intensität und eine spannungsreiche Emotionalität in seiner Kunst. Der renommierte Maler K. O. Götz schreibt über Scheel:
„Das Geheimnisvolle der gegenständlichen Andeutungen in Scheels Bildern, ja ihre oft ambivalente Gegenständlichkeit, liegt nicht nur an Kombinationen, Verzahnungen oder Verschmelzungen von gegenständlichen mit ungegenständlichen Partien, sondern auch im Wechsel von ‚plastischen‘ zu völlig flächigen Zonen.“
Bei Udo Scheel geht es immer um das Bild, weder um Abbild, noch Veranschaulichung von Sachverhalten, Themen und Ideologien – grundsätzlich nicht um Indienstnahme der Kunst für einen vorgesehenen Zweck. Seine komplexe poetische Malerei nimmt im gegenwärtigen Kunstgeschehen einen singulären Platz ein – zwischen Abstraktion und Gegenstandsbezug- ein prekäres Gleichgewicht zwischen Spannung und Balance, zwischen Rätsel und Evidenz.
Mit seinen Werken hat Udo Scheel eine bedeutende künstlerische Sprache geschaffen, die gleichermaßen fasziniert und herausfordert. Seine Kunstwerke sind geprägt von einer unverkennbaren Individualität und einer tiefen Auseinandersetzung mit dem visuellen Ausdruck. Scheel hat die Kunstlandschaft maßgeblich beeinflusst und ist sowohl national als auch international anerkannt.